Die verschiedenen Faultier-Arten

Faultiere gab es schon immer, aber nicht immer gleich. Im Wandel der Zeit gab es schon viele interessante und kaum vorstellbare Faultier-Arten, wie zum Beispiel das Riesenfaultier Magalonyx. In der heuten Zeit unterscheiden wir immer noch zwischen sechs verschiedenen Faultieren innerhalb von zwei verschiedenen Arten.

  • Dreifinger-Faultiere (Bradypus)
    • Kragenfaultier (Bradypus torquatus)
    • Braunkehl-Faultier (B. variegatus)
    • Weißkehl-Faultier oder Ai (B. tridactylus)
    • Zwergfaultier (B. pygmaeus)
  • Zweifinger-Faultiere (Choloepus)
    • Eigentliches Zweifingerfaultier (Choloepus didactylus)
    • Hoffmann-Zweifingerfaultier (C. hoffmanni)

Das Kragenfaultier

Wie der Name dieses Faultiers bereits verrät, zeichnet sich diese Art der Dreifinger-Faultiere durch einen sogenannten „Kragen“ aus. Die langen schwarzen Haare am Nacken erwecken fast den Eindruck einer Mähne, weswegen es auch den englischen Namen „Bradypus torquatus“ trägt. Diese Art von Faultier hat sich besonders an seine Umwelt und an seinen Lebensraum gewöhnt und ist durch die Abholzung des Regenwaldes auch eines der gefährdetsten Säugetiere Südamerika.

Das Braunkehl-Faultier

Die weitverbreitetste Art der Dreifinger-Faultiere sind die sogenannten „veriegatus“ oder auch Braunkehl-Faultiere. Gekennzeichnet ist diese Art der Faultiere durch ihr wasserdichtes und weiß gemusterte Fell.

Das Weißkehl-Faultier

Diese Art von Faultier erkennt man, wie der Name schon sagt, an einem weißen Fleck an der Kehle. Es unterschiedet sich von allen anderen Säugetieren durch die Anzahl an Halswirbel. Die Dreifinger-Faultiere weisen statt den üblichen sieben Halswirbel mindestens ein- zwei mehr davon auf.

Das Zwergfaultier

Im Jahr 2001 wurde das Zwergfaultier erstmals beschrieben, weswegen über die Lebensweise nur sehr wenig bekannt ist. Das Zwergfaultier ähnelt nach den Beschreibungen einem Braunkehl-Faultier, ist jedoch ca. 40% kleiner.

Das eigentliche Zweifingerfaultier

Diese Faultierart entspricht der Typischen Vorstellung eines Faultiers. Mehr über diese Art der Faultiere könnt ihr hier nachlesen.

Das Hoffmann-Zweifingerfaultier

Das Hoffmann-Zweifingerfaultier hat eine Besonderheit: Der Fell-Scheitel liegt nicht am Rücken, sondern am Bauch. Das ermöglicht ein besseres Ablaufen des Regenwassers. Zudem weist das Hoffmann-Zweifingerfaultier insgesamt sechs Halswirbel auf, wogegen das eigentliche Zweifingerfaultier sieben Halswirbel aufweist.

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